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Nachhaltigkeit bei Aumann

Wir glauben an eine nachhaltige Zukunft. Unseren langfristigen Geschäftserfolg verbinden wir mit wirtschaftlicher, sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung. Nachhaltigkeit ist daher für Aumann ein integraler und essentieller Strategiebestandteil.


Unsere Ziele

Priorisierte SDGs*

(Sustainable Development Goals)

*Sustainable Development Goals, weitere Informationen unter www.un.org/sustainabledevelopment/


Nachrichten

Internationaler Weltfrauentag

Frauen in klassischen Männerberufen? Definitiv ja!

Im Gespräch berichtet unsere Kollegin Elvira Jörgens von ihren Erwartungen und Erfahrungen als Mechatronikerin im Maschinenbau. Sie erzählt uns außerdem von ihren Interessen bis hin zu ihrer Entscheidung für den Beruf als Mechatronikerin.
 

Welche Faktoren haben dich persönlich darin bestärkt, eine MINT-Laufbahn einzuschlagen?
Mein Vater ist Tischler, somit bin ich schon von klein auf in der Werkstatt aufgewachsen. Mir war dadurch schon früh klar, dass ich etwas Handwerkliches und etwas mit Technik machen möchte. In der Schule hat mich Physik sehr interessiert. Schon in dem Kurs habe ich festgestellt, dass wir bei knapp 30 Schülern nur 5 Mädchen waren.

 

Welche weiteren Herausforderungen / Chancen siehst Du für Frauen in MINT-Berufen?
Man kann Vorreiter oder ein Vorbild für andere Frauen sein. Ich würde mich freuen, wenn es bald mehr Mädchen/Frauen bei uns gibt, die sich trauen, solche Berufe zu wählen. Allerdings wird man auch manchmal unterschätzt, grade wenn es um körperliche Arbeit geht, trauen mir die Kollegen manche Sachen nicht zu. Aber dann ergreife ich einfach die Initiative und beweise meinen männlichen Kollegen, dass ich es sehr wohl kann. Ich weiß auch, dass es die Kollegen nicht böse meinen und mir nur helfen wollen.

Wie bist du auf den Ausbildungsberuf und Aumann aufmerksam geworden?
Aumann hatte mit unserer Schule eine Kooperation. Dadurch haben wir im Rahmen von zwei Projekttagen in der modernen Ausbildungswerkstatt in die Arbeiten des Mechatronikers und die Firma reinschnuppern können.
 

Worauf bist Du besonders stolz? 
Ich finde es toll, dass man mir so früh nach der Ausbildung schon so ein großes Vertrauen schenkt. Dadurch trage ich jetzt schon eine wichtige Verantwortung. Wenn ich nicht gut oder präzise arbeite, kann sich das auf die gesamte Abteilung und Projekte auswirken. Ich arbeite als Mechatronikerin aktuell an sehr technologisch anspruchsvollen Messmaschinen, hier ist Präzision gefragt, auf Grund meiner präzisen Arbeitsweise hat man mich in diesem Fachbereich übernommen.

Hast Du schon mal schlechte Erfahrung bezüglich deiner Berufswahl gemacht?
Auf einer Berufsorientierungsmesse wurde mir bei einem anderen Unternehmen in der Region mal gesagt, dass die sowieso keine Mädchen einstellen würden und dass ich das eh nicht könnte. Mich hat das umso mehr motiviert, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich das ein oder andere Mädchen leider davon beeinflussen und eventuell von ihrem beruflichen Weg abbringen lässt.

Deine Botschaft an die Mädels da draußen?
Lasst euch nicht von eurem Weg abbringen und glaubt an euch. Die Meinung der anderen Leute sollte euch nicht von eurem Traumberuf abhalten. Maschinenbau ist auch was für Mädels!